Von Seeburg zur Ruine Hohenwittlingen

Was dich erwartet

Eine ausgesprochen ruhige und beschauliche Wanderung im hintersten Ermstal auf wenig begangenen Wegen. Besonders lohnend im frühen Frühjahr, wegen des Küchenschellenvorkommens am Hang hinter Seeburg (Naturschutzgebiet).

 

Beschreibung der Wanderung

Wegstrecke Gehzeit Gehzeit aufgelaufen Markierung
Ab Seeburg 0:00 0:00  
bis SAV-Weg 1:00 1:00 keine
bis Wittlingen 0:35 1:35
bis Hohenwittlingen 0:25 2:00
bis Abzweig zur Ruine Baldeck 0:40 2:40 gegen
bis Ruine Baldeck 0:05 2:45

 

Wir gehen vor der Kirche auf der Fahrstrasse nach Wittlingen über die Erms  Nach der Brücke folgen wir der nach links abbiegenden Fahrstraße. Nach wenigen Metern zweigen wir rechts ab und gehen auf dem schmalen Fußweg, der im spitzen Winkel zurückführt, den Hang hinauf. Dieser ist Ende März Anfang April übersät mit Küchenschellen! Nach rechts schöne  Ausblicke auf Seeburg. Der Weg führt zum Schluss durch einen Wald. Auf der Höhe angekommen gehen wir nach links über die Wiese, direkt am Waldsaum entlang, vor zur  Hangkante. Dieser folgen wir nun und genießen die sehr schönen Tiefblicke hinunter auf Seeburg. Am Ende der Hangkante gehen wir nach rechts auf die etwas tiefer liegende  Fahrstraße. Auf dieser links. Es folgt eine Haarnadelkurve nach rechts, dann eine nach links. Ab dieser noch 250 m auf der Strasse, dann nach rechts in den Wald (Flurname „Kirchenberg“).. Nach 2 bis 3 Minuten geht es nach links durch ein lichtes Trockental. Wir erreichen danach wieder den Wald und stoßen nun auf den quer laufenden SAV-Weg (Dreieck gelb). Diesem jetzt nach rechts folgen, nach Waldaustritt um den Sportplatz herum und hinunter  nach Wittlingen. Noch vor der Kirche zweigt die durch einen Wegzeiger gekennzeichnete „Hohen-Wittlinger-Strasse“ nach Hohenwittlingen links ab. Nach der Kurve nach einem Wanderparkplatz können wir weiter der Strasse folgen am seinerzeitigen Wohnsitz des Rulaman-Autors Weinland vorbei oder rechts, einen parallel verlaufenden, schattigen Waldweg nehmen.

Nach  Verlassen der Ruine gehen wir an ihr entlang zurück, vor der Wetterhütte rechts. Kurz darauf verzweigt sich der Weg: Nach rechts geht es steil ab nach Georgenau ins Ermstal, links leicht ansteigend nach Wittlingen. Wir wählen den mittleren,  leicht fallenden Waldweg. Nach etwa 30 Minuten kommen wir an eine kleine, ins Ermstal führende Schlucht. Vorsicht: An deren Ende nicht dem nach rechts abbiegenden Forstweg folgen, sondern in der Kurve geradeaus weiter auf den sehr unscheinbaren, leicht ansteigenden Wanderweg abzweigen! Nach weiteren 10 Minuten geht rechts ein Pfad zur Ruine Baldeck hinunter. Von der Burganlage ist nichts mehr vorhanden, sie muss wohl regelrecht unter Ausnutzung der vorhandenen Felsen in diese hineingebaut worden sein und nur kurze Zeit bestanden haben. Wir steigen wieder an um auf den gekennzeichneten Wanderweg zurückzukommen. Bei der nächsten starken Rechtskurve geradeaus weiter und Absteigen ins Ermstal das wir bei der Autostrasse erreichen. Diese überschreiten und über die Wiese und eine Brücke über die Erms zum gegenüberliegenden Waldrand. Dort erreichen wir wieder einen Wanderweg dem wir nach links, also flussaufwärts, folgen, zurück nach Seeburg.

© Bild und Text Volkmar Kleinfeldt
© Idee und Karte Ronja Böhringer & Patricia Böhringer

Kurz-Info:

Wanderkarte 1:50 000 L 7520 Reutlingen
Wanderkarte 1:35 000 Blatt 19 Reutlingen/Bad Urach
Reine Gehzeit 3 ½  Stunden
Wegstrecke 11 km
Höhenunterschied 420 m
Einkehrmöglichkeiten: In Seeburg und in Wittlingen

Wie du hin kommst:
Wenn du von Metzingen kommst, ist Seeburg der nächste Ort hinter Bad Urach. Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem PKW. Parkplätze findest du im Ort.

 

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