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23 März 2026

Die Kriegsfotografin Gerda Taro (1910-1937). Gespräch mit ihrer Biografin Irme Schaber, Teil 1 (690)

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Bild: Gerda Taro

Radio Micro-Europa: Sendung (690) „Die Kriegsfotografin Gerda Taro (1910-1937). Gespräch mit ihrer Biografin Irme Schaber, Teil 1“ am Mittwoch, den 25. März 2026 von 17 bis 18 Uhr im Freien Radio Wüste Welle 96,6 – Kabel: 97,45 Mhz, auch als Live Stream im Internet. 

Wiederholung: 31.03.26, 13-14 Uhr 

Der Link zum Livestream: https://www.wueste-welle.de/broadcasts/livestream
Link zum Nachhören: https://www.wuestewelle.de/sendung/view/id/135/Radio_Micro-Europa.html
Der Link zu unserer Mediathek: http://vergil.uni-tuebingen.de/microeuropa/
Der Link zu unserer Homepage: https://micro-europa.de/  

Moderation: Ulrich Hägele
Gesprächspartnerin: Irme Schaber
Foto: Anonym
Technik: Selina Lauble 

Inhalt der Sendung
Heute ist Ulrich Hägele zu Gast bei Irme Schaber in Schorndorf. Sie ist Kulturwissenschaftlerin, Fotohistorikerin, Ausstellungsmacherin und Buchautorin. Die beiden sprechen über ein Thema, das Irme Schaber schon sehr lange begleitet: Die Fotografin und Kriegsreporterin Gerda Taro.  

Geboren 1910 in Stuttgart als Gerta Pohorylle, musste sie als Jüdin 1933 vor den Nazis nach Paris fliehen. Dort begann sie gemeinsam mit Robert Capa (1913-1954) zu fotografieren und entwickelte schnell ihren eigenen, mutigen Stil. Während des Spanischen Bürgerkriegs dokumentierte sie das Leben an der Front und zeigte das Leid, aber auch die Widerstandskraft der Menschen. Ihre Bilder sind nahbar und besitzen und einen starken emotionalen Glanz.  

Gerda Taro hatte nur ein sehr kurzes Leben. Sie war die erste Kriegsfotografin der Mediengeschichte und wurde während ihrer Arbeit während des Spanischen Bürgerkriegs am 25. Juli 1937 in der Nähe von Madrid, ein paar Tage vor ihrem 27. Geburtstag, von einem Panzer überrollt. Ihrem Sarg folgten bei ihrer Beerdigung in Paris über hunderttausend Menschen. Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof Père-Lachaise. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist Gerda Taro fast vollständig in Vergessenheit geraten.   

Trotz ihres frühen Todes gilt sie heute als Pionierin der modernen Kriegsfotografie und als Symbol für Engagement, Mut und journalistische Integrität.  

Teil 2 des Gesprächs mit Irme Schaber folgt am Sonntag, 29. März 2026 von 12 bis 13 Uhr (Wiederholung am 3. April 2026, 00-01 Uhr. 

 

Die Micro-Europa-Sendung „Die Kriegsfotografin Gerda Taro (1910-1937). Gespräch mit ihrer Biografin Irme Schaber, Teil 1 (690)“ am Mittwoch, 25. März 2026, von 17 bis 18 Uhr auf Wüste Welle: Übers Radio auf 96,6 oder über den Live-Stream. Schaut auch bei Facebook unter Micro-Europa Tübingen vorbei!